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thoughts

à propos...

...alte Bekannte

Der Kanadier hat sich nicht mehr gemeldet (naja - habe auch geschrieben, ich sei verheiratet und auch, dass ich einen schweren Unfall gehabt habe). Der andere alte Bekannte auch nicht mehr. Dafür habe ich mich heute mit einer alten Bekannten (aus Gymi-Zeiten) getroffen. Da mussten wir gleich mal wieder alte Geschichten aufwärmen...
Und heute meldet sich doch tatsächlich unser ehemaliger Jugendpastor per Mail bei mir! Schräääääg...

Ich bin so müde. Letzte Nacht konnte ich kaum einschlafen - Dani auch nicht. Heute Morgen hatte ich von 11 - 12 eine Zwischenstunde, in der ich die Geschichtslektion von morgen vorbereiten wollte. Es ging nicht. Ich war soo schlapp. Einfach müde und irgendwie wollte mein Gehirn nicht mitmachen. Tsss... Dafür sitze ich jetzt noch hier, schreibe Blogeinträge und auf mich wartet noch eine Geschirrspülmaschine, die ausgeräumt werden sollte und Wäsche, die aufgehängt werden sollte... *ächz*Naja... das eine muss heute wohl noch sein.

Ich denke dann jeweils: "Nur nicht an morgen früh denken, nur nicht an morgen früh denken, sonst kannst du wieder nicht schlafen." Und indem ich es denke, beginne ich wieder zu hypern. Warum bloss? Warum muss es auf die Nacht hin wieder schlimmer werden? Ich bin doch so müde.

Langsam habe ich das Gefühl, die Einträge werden etwas depressiv... tut mir leid! Das will ich nicht. Es geht mehr um Selbstreflexxxxxxxxxion... oder so. Halt Tagebuch-Stoff...
22.5.06 22:10


Thema Märchen, Heroin und andere Dinge

Ich hatte mich an zwei Orten für eine Arbeitsstelle beworben, 50% als Lehrerin. Das war heute vor einer Woche. Heute ging ich bei der Privatschule, die in Wetzikon liegt, schnuppern. Das heisst, ich durfte in verschiedene Schulstunden hineinsitzen, mit den Schülerinnen und Schülern das Mittagessen einnehmen und anschliessend in die Aufgabenstunde schauen gehen. Der Personalchef dort sagte mir auch heute wieder, er sähe mich wirklich und wäre interessiert an meiner Mitarbeit. Das Problem ist, dass ich (so wie's bisher aussieht) auch Französisch unterrichten müsste. Das will ich aber nicht. !!! Aber heute hat es jetzt so geklungen, als gäbe es eventuell auch die Möglichkeit, das Franz abzugeben, was genial wäre.
Vom anderen Schulhaus (das viel weiter weg wäre) habe ich leider noch nichts gehört. Bzw. ich hatte einmal einen Anruf auf dem Handy, aber seither habe ich nichts mehr gehört... irgendwie macht mich das ein wenig sauer... die sagten mir, ich würde in den nächsten Tagen Bescheid bekommen, ob sie mich wollen oder nicht. Naja...
Noch was ganz anderes: Am Mittwoch hatte ich eine kleine Auseinandersetzung mit zweien meiner Geschichtsschüler. Sie machten während des Unterrichts komische Bemerkungen. Dem Sinn nach etwa: Interessieren Sie sich überhaupt für Geschichte? Geschichte ist sowieso immer langweilig bei Ihnen. Was geben Sie noch? Franz? Oh, da ist es bestimmt noch schlimmer.
Mich beunruhigten diese Aussagen sehr. Natürlich verletzten sie mich auch und da beschloss ich, lieber früher als später mit den beiden zu reden. Ich bestellte sie also gleich an diesem Tag zu mir, damit wir darüber reden konnten. Es war noch krass - kostet mich auch einiges, das hier aufzuschreiben, weil ich mir nach diesem Gespräch extrem inkompetent vorkam. Sie hielten mir vor, ich hätte keine Ahnung vom Fach, ich würde immer dasselbe machen (aus dem Buch lesen, zusammenfassen, etwas abschreiben lassen). Blöderweise hatte es eben eine Situation gegeben (habe ich die im Blog erwähnt?!), bei der ich nicht GENAU wusste, wo der Rhein durchfliesst, und ich konnte nicht anders, als dazu zu stehen... Also die Frage war eigentlich nur, ob er mehr an der Grenze zu Frankreich oder weniger an dieser Grenze entlang lief, aber das konnten meine Schüler ja nicht wissen. Das versetzte ihnen glaube ich einen tiefen Schlag...
Ich versuchte, ihnen die Gründe für all das zu erklären (nicht, um mich zu rechtfertigen, aber einfach, um Klärung zu bringen) und sie schienen auch zu verstehen.
Im Nachhinein merkte ich dann, dass ich davon ausgegangen war, dass ich vom zweiten Weltkrieg selbst genau so viel Hintergrundwissen habe, wie vom Nationalsozialismus, was aber schlichtweg nicht stimmte. Ausserdem hatte ich etwas Zeitnot, weil ich schnell (bis nächste Woche) mit dem Thema fertig werden wollte. Jetzt werde ich verlängern und meine Unterrichtssequenzen abwechslungsreicher gestalten...
Für mich war es hart, von Schülern (15-16jährigen!) derart harte Kritik zu bekommen. Auf die andere Seite ist das auch bemerkenswert und eine reife Leistung. Auch weil ich das Gefühl hatte, sie können mit dem, was ich ihnen sage, etwas anfangen. Irgendwie kommt es mir auch vor, als hätte der eine von ihnen an mein Ehrgefühl appelliert: Auch wenn es schwierig ist, und wir z.T. unmotiviert sind: Sie sind unsere Lehrerin und sollen uns etwas beibringen.

Diese Schüler habe ich auch im Fach Deutsch Zusatz, das ich neu übernommen habe. Dort musste ich mich jetzt für ein Thema entscheiden und ich wählte das Thema Märchen. Schrägerweise überlege ich mir jetzt ständig, ob dieser eine Schüler sich darüber aufregen wird. Aber wenn schon. Es ist ein anderes Fachgebiet und es kann genau so gut gut ankommen wie schlecht.

Ich habe heute vernommen, dass ein guter Freund von mir (ein junger Kerl) heroinsüchtig ist, und jetzt deshalb in einer Drogenreha (oder so ähnlich) ist. Meine Schwester hat es mir erzählt. Sie leidet glaube ich sehr.
Wenn ich darüber nachdenke, tut es mir auch weh. Ich frage mich, warum es so weit kam. Er war endlich auf einem besseren Weg: Er war an einem Ort, wo er eine Chance bekam, eine Lehre zu machen. Vorher war es "nur" Cannabis - und jetzt? Bei uns hatte er sich einmal für ein Leben mit Jesus entschieden, nachher hatte er das wieder weggelegt. Das könne ja jeder so machen, wie er es für gut halte. Und ich frage mich jetzt, ob in dieser Reha auch die URSACHEN für solche Süchte (für seine Sucht) angeschaut werden... ich nehme an, wieder einmal nicht. Das schaffen ja auch viele Süchtige nicht: Den Umgang mit der Ursache / der Vergangenheit.

So, ich hör jetzt auf, sonst zerreisst's mich noch.
18.5.06 18:02


schlafraubend

F?r die n?chsten paar Wochen (von jetzt bis Woche 8) stehen noch zwei Arbeiten an, die ich zu schreiben habe. Die eine ist fachwissenschaftlich (religionswissenschaftlich), die schreibe ich zusammen mit zwei Kollegen. Wir haben zwei Dokumentarfilme zu zwei verschiedenen Religionen im Kino angeschaut und die Leute nachher nach ihrer Motivation gefragt. Nun m?ssen wir das ganze noch fertig zusammenstellen und so weiter und so weiter. Das Endprodukt ist eine Pr?sentation mit Handout, also nicht eine Arbeit als solches, die dann bewertet wird... Ich f?hle mich dabei ?berhaupt nicht sicher, habe das Gef?hl, das Ganze gleitet uns aus den H?nden, bzw. es stellt gar nichts dar...
Dann schreibe ich noch (alleine) eine didaktische Arbeit im Bereich Religion & Kultur. Ich habe beim Thema Wasser begonnen und habe gemerkt, dass es tonnenweise Material dazu gibt! Und genau hier beginnt mein Problem. Da kann ich mich in interessanten Nebenfeldern verlieren, lese mich noch so gerne ein in ein Thema und merke dann, dass ich das gar nicht alles vermitteln kann. Das ist ja auch nicht die Idee: Ich soll ja ein breiteres Wissen haben als meine Sch?lerinnen und Sch?ler. Aber wie breche ich das herunter auf ihr Niveau? Ich m?chte ja dann auch, dass das Material doch noch m?glichst echt ist. Ich will nicht alles mundgerecht und vorgekaut f?r die Sch?lerinnen und Sch?ler vorbereiten. Aber eigentlich d?rfte ich jetzt noch gar nicht an diesem Punkt sein. Ich m?sste mich ja zuerst einmal f?r ein Grundthema entscheiden. Und das ist es, was ich nicht mag. Ich muss dann Interessantes auf der Seite lassen, das ich gerne behandelt h?tte...
ach.
Und die Zeit dr?ngt zudem. Deshalb schlafe ich im Moment auch nicht so gut.
19.1.06 11:20


yeah!

Hab die Stelle gekriegt. Gott ist gross.
(w?r er auch, h?tt ich sie nicht gekriegt!)
11.1.06 20:10


fremder Kaffee

Heute Nacht habe ich mir so ein paar Gedanken gemacht ?ber Begegnungen. Ich habe schon einige Gespr?che mit fremden Leuten gef?hrt, oder ihnen geholfen oder sie mir. Eine ist mir gestern besonders ausgepr?gt in den Sinn gekommen:
Ich war damals vier Wochen bei einem Schriftgestalter am Arbeiten und wir arbeiteten an einer grossen Fensterfront, die wir beschriften mussten. Der Verantwortliche musste noch einmal ins Gesch?ft zur?ck, weil die eine Scheibe nicht genau beklebt worden war. Das war ?ber Mittag. Ich musste dort warten und sass etwa eine Stunde oder noch l?nger herum, gr?sste alle verwunderten Leute, sprach noch kurz mit einer ?lteren Frau ?ber das Beschriften von Gegenst?nden...
Und dann kam eine Frau, die so Mitte dreissig war, und fragte mich, ob ich Mittagspause h?tte. Ich erkl?rte ihr die Situation knapp und sie fragte mich, ob ich einen Kaffee haben m?chte. Ich war total verbl?fft und kam gar nicht ganz draus... War sie irgendwie von der Firma angestellt, f?r die wir hier arbeiteten? Oder die Frau des Chefs oder so?
Jedenfalls bekam ich den Kaffee und sie sagte, ich solle die Tasse nachher einfach in den Milchkasten der Familie Soundso stellen.
Als ich das schliesslich tat, wurde mich klar, dass sie das einfach so gemacht hat, ohne irgendeinen Grund. Sie war nicht angestellt - gar nichts. Und ich war verwirrt. Einfach so hat mir diese Frau einen Kaffee gemacht, ihn heruntergebracht, und das war es dann auch schon.
11.1.06 11:54


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