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faith

Tagebucheintrag vom 5.8.03

[Balgrist, Reha, ganz am Anfang, ich bin gerade dabei, herauszufinden, was klappt und was nicht mehr, ein Aspekt neben vielen weiteren: Kann ich Kinder kriegen? Ich sagte zuvor zu Salome, dass es sein könnte, dass ich keine Kinder haben kann.]

"Zu däm zwei Gedanke:
- Ok, Jesus, ich han gseit, mis Läbe söll dir ghöre i allne Bereich. Das söll au jetz no gälte.
- In Bosnie hämir bättet, du söllsch eus demüetig mache, uf das mir würkli klar wüssed, das mir nüt us eus chönd.
Das jetz (gemeint sind eben gewisse Befunde) isch halt scho erschreckend konkret.
23.10.07 21:54


blessed be your name

Es kommt mir vor, als hätte ich genau über dieses Thema schon einmal geschrieben, weiss es aber nicht mehr genau und schreibe deshalb jetzt darüber. Am Sonntag wird unser Sohn eingesegnet, und ich werde etwas aus unserer gemeinsamen Zeit erzählen, das für Dani und mich sehr einschneidend war.
Als ich schwanger war, ging es eine ganze Weile, bis ich zu dieser Situation, dem Baby, dem Schwangersein ja sagen konnte. Die ersten drei Monate waren auch schwierig, da es mir ständig schlecht war. Aber eben: Dazu kam noch, dass ich mich mit einer völlig neuen Lebenssituation zurechtfinden musste, die mir völlig unbekannt war, für die es keinen richtigen Vorkurs gab... und als es dann so weit war, dass ich mich richtig freuen konnte, ereigneten sich tragische Dinge in unserem Umfeld. Ein Studienfreund von Dani verlor einen Tag vor dem Geburtstermin sein Baby. Das Baby einer Bekannten starb unter der Geburt. Es hätte Jan geheissen...
Nie zuvor war mir ein Kindstod näher gegangen. Endlich hatte ich ja gesagt, und es sah gut aus mit unserem Kleinen, doch plöltzlich wurde uns beiden bewusst, wie wenig wir in der Hand haben. Schlagartig. Ich musste sehr viel weinen. Ich masse mir nicht an, zu behaupten, dass ich ihnen nachfühlen konnte. Doch ich trauerte mit ihnen.
Einmal in einem Jugendgottesdienst sang die Band mit uns das Lied "Blessed be your Name"

Blessed Be Your Name
by Matt Redman
album: Where Angels Fear To Tread (2002)

Blessed Be Your Name
by Matt Redman
- - -
Blessed Be Your Name
In the land that is plentiful
Where Your streams of abundance flow
Blessed be Your name

Blessed Be Your name
When I'm found in the desert place
Though I walk through the wilderness
Blessed Be Your name

Every blessing You pour out
I'll turn back to praise
When the darkness closes in, Lord
Still I will say

Blessed be the name of the Lord
Blessed be Your name
Blessed be the name of the Lord
Blessed be Your glorious name

Blessed be Your name
When the sun's shining down on me
When the world's 'all as it should be'
Blessed be Your name

Blessed be Your name
On the road marked with suffering
Though there's pain in the offering
Blessed be Your name

Every blessing You pour out
I'll turn back to praise
When the darkness closes in, Lord
Still I will say

Blessed be the name of the Lord
Blessed be Your name
Blessed be the name of the Lord
Blessed be Your glorious name

Blessed be the name of the Lord
Blessed be Your name
Blessed be the name of the Lord
Blessed be Your glorious name

You give and take away
You give and take away
My heart will choose to say
Lord, blessed be Your name

Zuerst freute ich mich, dass wir so ein cooles, hippes Lied singen. Dann kam es mir plötzlich wie ein Witz vor und ich hörte auf zu singen. Da achtete ich zum ersten Mal auf den Text und wurde mir bewusst, worum es in diesem Lied überhaupt geht.
An diesem Tag sagte ich Gott, dass ich ihm nachfolgen und ihm dienen und ihn lieben werde, auch wenn er mein Baby wegnimmt. Auch wenn Jan heute sterben würde. Es wäre ein harter Weg und es würde wahrscheinlich lange gehen, bis der Schmerz überwunden ist. Aber ich würde in meinem Herzen entscheiden, dass ich Gott ehren möchte.
27.9.07 20:19


lange lange...

Was ihr nicht aus Glauben tut ist Sünde. (Römer 14)

Soeben hat mein Mann einen Input zu diesem Thema gehalten. Er hat eine These aufgestellt, die mich gestört hat - hier meine Gedanken dazu. Vielleicht finde ich ja heraus, warum.
Er hat gesagt: Vielleicht habt ihr es bis jetzt immer geschafft (nach der Bekehrung), nicht zu lügen und jetzt habt ihrs doch getan. Ich glaube, dass es mit Glauben zu tun hat. Mein erster Gedanke war: Gesetzlich?! Genug Glaube = ich sündige nicht mehr? [Das ist sowieso ein Thema in meinem Leben... dieser Glaube...] Aber ich glaube, er hat es anders gemeint. Ich glaube, er meinte, dass wir manchmal auf das Alte zurückgreifen, weil uns das Neue, Gott, die Gemeinschaft mit ihm, nicht reicht. Es würde bedeuten, dass wir nicht genug Glauben haben daran, dass Gott es gut mit uns meint.

Das beschäftigt mich. Letztes Wochenende war CREA! (www.crea-meeting.ch) und mein Mann und ich in einer neuen Aufgabe voll herausgefordert. Dort war's klar, zu wem ich stehe, an wen ich glaube, an wen ich mich in diesen umkämpften Zeiten stellen muss. Von Mittwoch bis Sonntag war ich abhängig von Gott. Es klingt schrecklich: von Mittwoch bis Sonntag. Und was ist mit dem Rest? Warum bin ich es denn nicht immer? Warum habe ich ihn in meinem Alltag nicht nötig? Vielleicht, weil ich mich nicht deutlich auf seine Seite stelle? Vielleicht, weil ich mich nicht dort für ihn einsetze, wo er mich haben will? Oder ist es einfach eine andere Aufgabe? Geht es nicht auch darum, wie ich mein Hausfrauen-Leben lebe, was für eine Einstellung ich dabei habe? Wenn ich mir das überlege, wird mir ganz schwummrig, weil es mir so schwerfällt, in dieser Rolle zu leben. Ich habe noch kein Ja dazu, vielleicht werde ich nie eins finden. Vielleicht muss ich das ja auch nicht. Aber die Perspektive ist doch ziemlich deutlich: Mit Jan, und falls es noch mehr Kinder geben soll, wird das noch länger sein, werde ich die nächsten paar Jahre voll im Einsatz als Mama sein - ausser es liesse sich etwas mit meinem Mann deichseln... Aber im Moment ist es klar, dass das meine Aufgabe ist. Es kommt mir so klein und unnütz vor, einfach mein Hausfrauen-Leben in Anbetung zu leben. Passt mir irgendwie nicht. Hätte so gerne eine Lösung bereit. Ich glaube, im Moment ist dies einfach mein Bekenntnis: Vater, es kommt mir so klein und unnütz vor, einfach mein Hausfrauen-Leben in Anbetung zu leben.
Führe mich bitte und hilf mir, mich führen zu lassen. Verändere mein Herz und mein Denken. Ich wäre auch sehr dankbar um Perspektiven.
Gleichzeitig weiss ich, dass Gott mich gebrauchen will. Ich war am CREA! im Stille-Raum (in der Kirche), wo ein Gebets-Parcours aufgestellt war - das Stiftshüttegebet genannt. Würde ich am liebsten selbst mal irgendwo anbieten, es war so eindrücklich. Jedenfalls konnte man am Ende einen Bibelvers ziehen. Wahnsinn: Ich hatte diesen Vers vor wenigen Jahren als persönliche Jahreslosung gezogen. "Herr, tu meine Lippen auf, damit mein Mund deinen Ruhm verkünde."
Na, was ist denn nun damit? Geht es dabei darum, die Lippen zu Hause im trauten Heim als Hausfrau aufzutun? Ehrlich gesagt habe ich es nie so verstanden. Aber: Es ist ja auch ein Gebet, eine Bitte und nicht eine Aussage. Und vielleicht ist ja doch das gemeint.
20.6.07 20:45


engelfunktion

Bin eben vom Kaffeetrinken gekommen...
Habe heute Morgen einen Input geschrieben f?r morgen (Jugi-Abend) zum Thema Angst. Schon gestern und auch heute wieder hatte ich irgendwie immer eine Freundin aus der Gemeinde im Kopf, mit der ich mich unbedingt wieder einmal zum Kafi-Trinken verabreden wollte. Heute fr?h schickte ich ihr deshalb eine sms, um zu fragen, ob sie mit mir "k?fele" will. W?hrend ich den Input schrieb, hoffte ich die ganze Zeit auf eine Antwort. Da kam leider nur nix.
Und dann drehten meine lieben Nachbarn kurz vor Ende des Input-Schreibens den Sound auf. Ich schrieb fertig und beschloss nachher, einfach alleine in das Caf? zu gehen, um dort etwas zu lesen oder so. Alleine ins Caf?. Ich... ausgerechnet.
Wie ich so bin wurde mir nat?rlich schnell langweilig, aber ich versuchte durchzuhalten und es irgendwie zu schaffen, die Zeit zu geniessen. Und pl?tzlich kam diese Freundin mit ihrem kleinen T?chterlein herein. Sie sah mich erst gar nicht, und ich konnte es kaum glauben. So ganz kurz wollte etwas in mir denken, dass sie nicht mit mir hatte Kaffee trinken wollen, dann sagte ich mir aber, dass das wahrscheinlich kaum so gewesen ist.
Sie war auch entsprechend ?berrascht, mich zu sehen... ich setze mich zu ihr und fragte wegen der sms. Sie hatte sie nicht gesehen und meinte nur, ich sei genau das, was sie jetzt brauchen k?nne. Sie br?uchte jemanden zum Reden.
Ich war wieder einmal v?llig verbl?fft dar?ber, wie Gott Dinge einrichten kann - einfach so.
Ich freute mich sehr dar?ber. Ich durfte ein bisschen Engel spielen. Und eigentlich nur damit, dass ich da war.
20.1.06 12:01


poah 'ey

Gott ist schon krass... Jetzt d?rfen wir in eine neue Wohnung ziehen, in der so ziemlich alles besser ist, was es nur gibt... Es gibt zum Beispiel...
...Bodenheizung
...eine Waschmaschine in der Wohnung
...einen Kompost (das ist wichtig!)
...einen Container f?r den M?ll
...gut abgedichtete Fenster
...ein Bad mit Dusche und Badewanne
...viele Schr?nke in der K?che!!!
etc.

Und dann kann ich mich jetzt auch noch gleich nach der Ausbildung an einer Stelle bewerben mit genau dem richtigen Pensum! Morgen ist das Vorstellungsgespr?ch...
10.1.06 18:01


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