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wanted: handy

ich musste sage und schreibe drei volle tage ohne handy auskommen. gut daran war, dass ich es den ersten halben tag davon nicht bemerkt hatte, danach wurde es mühsam. ich stellte mir natürlich dann auch allerlei fragen zu meinem verhalten und meiner beziehung gegenüber meines handys... sucht? abhängigkeit? illusion, da sowieso niemand schreibt?
als ich es dann fand - nur um den letzten verdacht auszuschliessen - hatte ich immerhin vier kurznachrichten drauf... also habe ich wenigstens nicht umsonst gesucht, mich geärgert, etc.

natürlich war nun die frage, ob ich es verhühnert (ch-ausdruck) hatte, ob ich es irgendwo unterwegs verloren hatte (was mir mit meinem portemonnaie mal passiert war - ich hatte es beim jan-einpacken aufs autodach gelegt und anschliessend vergessen - und es fiel dann in der ersten kurve, die ich mit dem auto machte herunter, irgendwo bei einer kreuzung auf einem fussgängerstreifen, und ein ehrlicher finder auf dem lande machte mich anhand irgendwelcher kärtchen dann ausfindig. da fällt mir ein: ich habe auch mal beim jan-ausladen in einem parkhaus den schlüssel auf dem auto deponiert und es erst gemerkt, als wir vom einkaufen wieder zurückkamen... toll nicht?!)
kommen wir zurück: habe ich es verhühnert, was nach meinen ausführungen durchaus möglich hätte sein können, habe ich es irgendwo unterwegs verloren oder hat es mein lieber sohn gehabt?! habe in so einem elternheft der pro juventute einen abschnitt gelesen: "wieso sind die autoschlüssel plötzlich in der waschmaschine? was macht mein portemonnaie in der toilette?" oder so ähnlich... nach dem ersten jahr jedenfalls sei die ruhige zeit für die eltern vorbei. ich dachte: ruhige zeit? kommt es noch schlimmer?

ich habe gebetet, gesucht, das haus schon halb auf den kopf gestellt... ich schaute unter den sofas, unter den sideboards, unter allem nach... auch hinter dem nachttisch, unter dem bett, in den schubladen, die jan erreichen kann. und als ich schon im bett war, weil ich aufgegeben hatte (meine suche fand etwa um 11 uhr nachts statt), sagte ich zu dani: "Ich schaue jetzt noch an genau einem Ort nach, aber wenn es dort ist, muss ich echt lachen. Ich schaue nur, damit ich geschaut habe."

der ort... ist ein rohr, das zusammen mit anderen rohren aus dem boden des dachbodens ragt (wo wir schlafen). eigentlich sollten sie schon lange mal eingepackt werden, da sie nicht gebraucht werden... einmal hatte jan seinen nuggi darin versenkt gehabt, deshalb wohl die idee. damals hatte ich mit einem langen konstrukt (das rohr ist ziemlich tief), an welches ich auch noch einen haken befestigte, den nuggi wieder hochgeholt.

da lag es doch tatsächlich - versenkt in diesem rohr! es war etwas schwieriger wieder herauszukriegen als den nuggi... aber ich hab's wieder und bin somit wieder von der last befreit, zu überlegen, ob ich süchtig, abhängig oder was auch immer bin...
19.2.08 09:33





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