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lange lange...

Was ihr nicht aus Glauben tut ist Sünde. (Römer 14)

Soeben hat mein Mann einen Input zu diesem Thema gehalten. Er hat eine These aufgestellt, die mich gestört hat - hier meine Gedanken dazu. Vielleicht finde ich ja heraus, warum.
Er hat gesagt: Vielleicht habt ihr es bis jetzt immer geschafft (nach der Bekehrung), nicht zu lügen und jetzt habt ihrs doch getan. Ich glaube, dass es mit Glauben zu tun hat. Mein erster Gedanke war: Gesetzlich?! Genug Glaube = ich sündige nicht mehr? [Das ist sowieso ein Thema in meinem Leben... dieser Glaube...] Aber ich glaube, er hat es anders gemeint. Ich glaube, er meinte, dass wir manchmal auf das Alte zurückgreifen, weil uns das Neue, Gott, die Gemeinschaft mit ihm, nicht reicht. Es würde bedeuten, dass wir nicht genug Glauben haben daran, dass Gott es gut mit uns meint.

Das beschäftigt mich. Letztes Wochenende war CREA! (www.crea-meeting.ch) und mein Mann und ich in einer neuen Aufgabe voll herausgefordert. Dort war's klar, zu wem ich stehe, an wen ich glaube, an wen ich mich in diesen umkämpften Zeiten stellen muss. Von Mittwoch bis Sonntag war ich abhängig von Gott. Es klingt schrecklich: von Mittwoch bis Sonntag. Und was ist mit dem Rest? Warum bin ich es denn nicht immer? Warum habe ich ihn in meinem Alltag nicht nötig? Vielleicht, weil ich mich nicht deutlich auf seine Seite stelle? Vielleicht, weil ich mich nicht dort für ihn einsetze, wo er mich haben will? Oder ist es einfach eine andere Aufgabe? Geht es nicht auch darum, wie ich mein Hausfrauen-Leben lebe, was für eine Einstellung ich dabei habe? Wenn ich mir das überlege, wird mir ganz schwummrig, weil es mir so schwerfällt, in dieser Rolle zu leben. Ich habe noch kein Ja dazu, vielleicht werde ich nie eins finden. Vielleicht muss ich das ja auch nicht. Aber die Perspektive ist doch ziemlich deutlich: Mit Jan, und falls es noch mehr Kinder geben soll, wird das noch länger sein, werde ich die nächsten paar Jahre voll im Einsatz als Mama sein - ausser es liesse sich etwas mit meinem Mann deichseln... Aber im Moment ist es klar, dass das meine Aufgabe ist. Es kommt mir so klein und unnütz vor, einfach mein Hausfrauen-Leben in Anbetung zu leben. Passt mir irgendwie nicht. Hätte so gerne eine Lösung bereit. Ich glaube, im Moment ist dies einfach mein Bekenntnis: Vater, es kommt mir so klein und unnütz vor, einfach mein Hausfrauen-Leben in Anbetung zu leben.
Führe mich bitte und hilf mir, mich führen zu lassen. Verändere mein Herz und mein Denken. Ich wäre auch sehr dankbar um Perspektiven.
Gleichzeitig weiss ich, dass Gott mich gebrauchen will. Ich war am CREA! im Stille-Raum (in der Kirche), wo ein Gebets-Parcours aufgestellt war - das Stiftshüttegebet genannt. Würde ich am liebsten selbst mal irgendwo anbieten, es war so eindrücklich. Jedenfalls konnte man am Ende einen Bibelvers ziehen. Wahnsinn: Ich hatte diesen Vers vor wenigen Jahren als persönliche Jahreslosung gezogen. "Herr, tu meine Lippen auf, damit mein Mund deinen Ruhm verkünde."
Na, was ist denn nun damit? Geht es dabei darum, die Lippen zu Hause im trauten Heim als Hausfrau aufzutun? Ehrlich gesagt habe ich es nie so verstanden. Aber: Es ist ja auch ein Gebet, eine Bitte und nicht eine Aussage. Und vielleicht ist ja doch das gemeint.
20.6.07 20:45


alleine sein mag ich nicht

Bin dieses Wochenende alleine, Dani ist in einem Leiterweekend. Ich BIN einfach nicht gerne alleine, vor allem nicht mit einer Perspektive von länger als einem Tag. Schrecklich! Bis jetzt war ich immer nach Hause gegangen wenn ich alleine war. Die letzten paar Male hatte ich das aber im Nachhinein eher bereut. Irgendwie bin ich dort einfach nicht mehr zu Hause, habe keinen Platz mehr dort, an dem ich sein kann. Das ist kein Vorwurf und gar nichts - es ist nur eine Feststellung. Wahrscheinlich ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, sich nochmals bewusst von zu Hause zu lösen (und das mit fast 27!). Warum kann ich denn nicht mal alleine sein?

Ehrlich gesagt hätte ich es heute gut ausgehalten. Naja, als Dani ging dachte ich, ich würde dieses Wochenende NIEMALS überleben alleine mit Jan. Ausserdem war unser süsser kleiner Sohn heute auch schön quengelig und mühsam. Keine Ahnung weshalb. Vielleicht war ihm irgendwie langweilig. Ich ging dann einkaufen, bzw. ich hatte es eigentlich vor. Und da treffe ich Esther mit den zwei Kindern. Lia hat mir durch die Scheibe des Autos hindurch geklopft und gewinkt. Normalerweise höre ich das nie. Ich war schon vorbei - kehrte mich nochmals um und sah das Auto vor der Apotheke. Als Esther herauskam sagte sie, sie hätten jetzt soeben ins Café gehen wollen, ob ich mitkomme. Der Kleine war zwar immer noch quengelig, aber nahe dran, einzuschlafen, also sagte ich zu. Wir bekamen den besten Platz für den Kinderwagen. Es tat mir so gut, ein Geschenk von Gott. Denn meine Verabredung von 11 Uhr kam um 13 Uhr für fünf Minuten. Gott hatte es gewusst. Danach ging es mir so gut, dass ich ebenso gut hätte zu Hause bleiben können. Hätte ich tun sollen! Naja - ich glaube, ich habe daraus gelernt.
23.6.07 21:09





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